Der unter dem Namen Nikolaus Nakszynski geborene exzentrische Schauspieler begann zunächst als Rezitator. In nur fünf Jahren, von 1957 bis 1962, nahm Klaus Kinski allein dreißig Sprechplatten auf. Darüber hinaus wirkte er auch in einigen Hörspielproduktionen diverser Rundfunkanstalten mit. Noch vor seiner ersten Hauptrolle im Spielfilm widmete ihm der Spiegel im Jahre 1961 die Titelstory. Über eine Million Menschen sollen ihn damals bereits gehört haben. In seinen Filmrollen verkörpert er oft das Böse, Dämonische und Exaltierte. So z.B. in Edgar-Wallace-Krimis oder Italowestern und später in Filmen von Werner Herzog. Seine Bücher dokumentieren eine äußerst ungewöhnliche, extravagante Lebensweise.