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Deutsche Grammophon

Geschichte im Detail

  • 23.03.2007
    | 23.03.2007 | 2002 - heute
    Über 50 Jahre DG Literatur - Die Zukunft gestalten

    Als fester Bestandteil der Universal Music GmbH, bis 2002 in Hamburg, heute in Berlin, ist das Literaturprogramm dem Kinder- und Familienprogramm zugeordnet und firmiert innerhalb der Abteilung "Universal Music_Strategic Marketing".

    Mit dem Umzug blickt die Deutsche Grammophon Literatur freilich nicht nur zurück auf eine reichhaltige Historie, sie legt nach über 50-jähriger Tätigkeit mit Freude ihr neues Programm vor, das abwechslungsreichste und umfangreichste, das je lieferbar war!

    Dem Klang und Nachklang politischer Zeitgeschichte spüren neuere Hörbuch-Publikationen nach, die Sensibilität mit Sachkompetenz vereinigen, so z.B. mit Bob Woodwards "Bush at War" begann die Sachbuchrubrik aufzuleben. Und mit den 2006 hinzugekommenen Serie "Rowohlt Monographien", kann der Hörer wunderbare Bildungsreisen mit Marilyn Monroe, Bertolt Brecht und Sissi erleben.

    Die Rubriken sind gewachsen und mit ihnen der Katalogumfang, der dank eines halben Jahrhunderts kontinuierlicher Tätigkeit angefüllt ist mit einem reichen Fundus an Literatur-Einspielungen verschiedenster Zonen und Zeiten. Heute sind mehr als 400 Titel lieferbar.

    Die verstärkte Herausgabe junger deutscher und internationaler Autoren markiert seit 2002 - mit dem Umzug der Universal von Hamburg nach Berlin - zugleich einen Neubeginn der Deutsche Grammophon Literatur in der alten Heimatstadt der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Seither wurde das Angebot für das junge Hörpublikum weiter gespannt - und noch spannender: Von Haruki Murakami ("Gefährliche Geliebte", "Afterdark"), über Daniel Kehlmann ("Die Vermessung der Welt", "Ich und Kaminski") und Richard Powers ("Der Klang der Zeit", "Das Echo der Erinnerung") bis zu Rocko Schamoni ("Risiko des Ruhms").

    Besondere Würdigung verdient die Edition "Klaus Kinski spricht Werke der Weltliteratur": Seit 2003 liegt nun das gesamte Sprechwerk des legendären Schauspielers und Wortartisten vor - auf 20 CDs mit über 1.000 Minuten. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und so kürte die Jury der "HR2-Hörbuch-Bestenliste" die Produktion zum Hörbuch des Monats November 2003 und später zum Hörbuch des Jahres 2003. Pünktlich zu seinem 80-jährigen Jubiläum im Oktober 2006 erschien "Kinski spricht Deutsche Dichtung"

    Eine weitere Programm-Aufstockung wurde mit der aus der Welt der klassischen Musik bekannten Budget-Serie Eloquence im Frühjahr 2004 vorgenommen. Seit 1998 am Markt etabliert als erfolgreichste Klassik-Serie, mit Top-Aufnahmen zu attraktiven Preisen, erweiterte Eloquence sein Repertoire um Klassiker der Weltliteratur in hochwertigen Einspielungen. Zwei Jahre nach dem 50Jährigen Jubiläum wird die Serie erweitert: "Das gesprochene Wort. Große Stimmen des 20. Jahrhunderts". Autoren und Sprecher von Rang betreten auf 25 CDs erneut die akustische Bühne.

    Ferner öffnete sich im März 2003 dem interessierten Besucher die Homepage der Deutschen Grammophon Literatur unter: www.dg-literatur.de! Dort kann in jeden Track bis zu einer Minute lang hineingehört werden. Gilt es doch, in diesen Jubiläumstagen das künstlerisch gesprochene Wort in die nächste Mediengeneration, nämlich in die der virtuellen Möglichkeit, hin zum digitalen Download zu führen.

    Über fünfzig Jahre Deutsche Grammophon Literatur. Von der Sprechplatte zum Hörbuch und weiter hinein in eine Zukunft, die sicher eine digitale sein wird, eine, in der es wieder neue Wege gibt, auf denen der gesprochene Text zum Hörer kommt. Aber was doch sicher eine Zukunft sein wird, die der Erkenntnis verpflichtet ist, dass es stets eine herausragende Interpretation war, die überdauerte. Dass also langfristig erfolgreiche Hörbücher mehr sein müssen als die bloße Zweitverwertung literarischer Texte. Dies beinhaltet die Gewissheit, dass eben immer neu erfunden werden muss, was von wem vorzutragen ist. Aber zu wissen, dass es möglich ist, Dinge zu schaffen, die ein für heutige Verhältnisse medialer Verwertung schier unglaubliches Alter erreichen können, spornt auch die heutigen Macher des Programms an. Seit Ende 2005 sind Director Andreas Maaß und sein Team von "Family Entertainment" für das Programm der Deutschen Grammophon Literatur verantwortlich.