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Deutsche Grammophon

Geschichte im Detail

  • 23.03.2007
    | 23.03.2007 | 1970 - 1978
    Sprechtheater zum Hören und "unerhörte" Literatur

    Insgesamt erschienen bis 1970 vier weitere Folgen von "Ein Bertolt Brecht Abend". Zweifellos ein unschätzbares Dokument für alle langjährigen Verehrer und womöglich künftigen Interpreten seines Vermächtnisses moderner Literatur und epischen Theaters.

    Nachdem die Ära Marcowicz 1970 zuende gegangen war, verknüpfte sich der Name der Therese Giese schon bald, nämlich 1972, wieder mit einem Deutschen Schallplattenpreis für die Deutsche Grammophon Literatur - ein weiterer von vielen, die noch kommen sollten. Gewürdigt wurde damit die veröffentlichte Peter-Stein-Inszenierung von Bertolt Brechts "Die Mutter" - mit Therese Giese in der Hauptrolle - und dem mittlerweile historischen Ensemble der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin.

    Eine Berlinerin war es auch, die von 1971 bis 1978 sowohl für das Klassik Department als auch für die Literatur zuständig sein sollte: Dorothee Köhler. Mit ihr konzentrierte sich die Produktion weitgehend auf die ursprüngliche Idee der Dokumentation von zeitgenössischem Theater - ausgewählt unter dem Aspekt der Maßstab setzenden Regie und Interpretation. Zum Beispiel durch Samuel Becketts "Das letzte Band"; in der Inszenierung des Autors auch schon am historischen Berliner Schiller-Theater zu sehen.

    Feines Gehör für die neue deutsche Literatur bewies die Programmleiterin mit der Reihe Autorenlesungen (Botho Strauß, Christa Wolf, Gabriele Wohmann, Günter Kunert u.a.).