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Deutsche Grammophon

Geschichte im Detail

  • 15.09.2017
    ECHO Klassik - Deutscher Musikpreis | ECHO Klassik - Deutscher Musikpreis ECHO Klassik - Deutscher Musikpreis 15.09.2017 | ZDF verkündet auftretende Künstler beim ECHO Klassik 2017
    Wie das ZDF heute bekannt gab, werden am 29. Oktober 2017 unter anderem Maurizio Pollini, Daniel Hope u.v.m. bei der Preisverleihung in der Hamburger Elbphilharmonie live zu erleben sein.
    Echo Klassik 2017

    Insgesamt 54 Preisträger werden Ende Oktober beim ECHO Klassik 2017 mit den begehrten Trophäen ausgezeichnet, wer von ihnen an diesem Tag auch live auf der Bühne auftreten wird, hat das ZDF nun in einer Pressemitteilung verlauten lassen. Mit dabei ist unter anderem Geiger Daniel Hope, der für sein Album "For Seasons" mit dem Echo in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen" ausgezeichnet wird. Auch Pianist Maurizio Pollini, Akkordeonistin Ksenija Sidorova, Cellistin Camille Thomas und Sopranistin Aida Garifullina werden ihre Auszeichnungen persönlich entgegennehmen und den Abend mit ihren musikalischen Beiträgen bereichern.

    Nicht zu vergessen: Jonas Kaufmann ("Bestseller des Jahres"), die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, Mezzosopranistin Joyce DiDonato und Bariton Matthias Goerne ("Sänger/in des Jahres"), Pretty Yende und Lucas Debargue ("Nachwuchskünstler/in") werden ebenfalls live auf der Bühne der Elbphilharmonie zu erleben sein.

    Begleitet werden die Künstler an diesem Abend vom Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter der Leitung von Kent Nagano.

    Schalten Sie ein und sehen Sie die Veranstaltung am Sonntag, den 29. Oktober 2017, moderiert von Thomas Gottschalk ab 22.00 Uhr im ZDF!

  • 08.09.2017
    Unheilig | Unheilig Unheilig 08.09.2017 | "Der Himmel über mir": Unheilig veröffentlichen komplett überarbeitete Version ihres Klassikers
    Unheilig 2016

    Vier Wochen vor der Veröffentlichung ihres zweiten Best Of-Albums "Pures Gold" präsentieren Unheilig einen ersten Vorboten: Ab jetzt könnt ihr den Song "Der Himmel über mir" hören. Das Lied ist komplett überarbeitet worden. "'Der Himmel über mir' ist ein wahrlich alter Song, der den Bandnamen und die Entstehung Unheiligs beschreibt", kommentiert Der Graf das Lied, das eine ganz tiefe Bedeutung für die Band hat. 

    "Pures Gold": das Best Of-Album Vol. 2 von Unheilig

    Am 6. Oktober 2017 erscheint mit "Pures Gold" das Best Of-Album Vol. 2 von Unheilig. Die CD beinhaltet neben überarbeiteten Klassikern und beliebten Hits bisher unveröffentlichte Songs wie "Lass uns tanzen", "Der erste Schnee" und "Sterne Hoch". Außerdem erscheint in einer limitierten Fanbox das emotionsgeladene Abschiedskonzert vom 10. September 2016 als Live-Mitschnitt

    Unheilig Album "Pures Gold"

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  • 07.09.2017
    Daniel Hope | Daniel Hope Daniel Hope 07.09.2017 | Geheimnisvoll mit Daniel Hope durch den September
    Neuer Monat, neue spannende Interpretation von Daniel Hope: Im September präsentiert er ein Arrangement von Kurt Weills "September Song".

    Auf seinem aktuellen Album "For Seasons" zelebriert der britische Geiger Daniel Hope die Jahreszeiten mit alle ihren Stimmungen und lässt jeden Monat mit einer ganz eigenen Melodie erstrahlen. Neben der Einspielung des Vivaldi Klassikers "Die Vier Jahreszeiten" entdeckt der Geiger Kompositionen unterschiedlicher Künstler und interpretiert diese auf seine ganz eigene Art und Weise.

    Herbstbeginn mit "September Song"

    Flüsternd, geheimnisvoll leitet Daniel Hope mit "September Song" von Kurt Weill in einem Arrangement von Paul Bateman den Spätsommer ein und fast schon besinnlich stimmt sich der Hörer auf die kürzer werdenden Tage und den frischen Herbstwind ein.

    Auch in diesem Monat ist der Geiger darauf bedacht die Brücke zwischen Musik und Kunst zu schlagen und seine Einspielung visuell zu komplementieren. Dies gelingt ihm im September mit einer hyperrealistischen Zeichnung von Sybille Hüser.

  • 31.08.2017
    Daniel Hope | Daniel Hope Daniel Hope 31.08.2017 | Echo Klassik 2017: Daniel Hope & Zürcher Kammerorchester sagen DANKE
    Für das gemeinsame Album "For Seasons" erhalten Geiger Daniel Hope und das Zürcher Kammerorchester in diesem Jahr den Echo Klassik in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen". Nun bedanken sie sich in einer persönlichen Video-Botschaft.
    Daniel Hope

    "For Seasons" ist eine Ode an die Jahreszeiten und an jeden einzelnen Monat des Jahres. Es ist ein Konzeptalbum entstanden, das neben Daniel Hopes Ersteinspielung von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" auch Tracks von Chilly Gonzales, Nils Frahm, Max Richter und Aphex Twin präsentiert.

    Eben weil diese Kombination altbewährter klassischer Stücke mit modernen Interpretationen so ungewöhnlich wie erfrischend daher kommt, hat die Phono Akademie dieses Album in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen" wohl in diesem Jahr mit einem Echo Klassik bedacht. Daniel Hope und das Zürcher Kammerorchester bedanken sich nun in einer ganz persönlichen Videobotschaft, die Sie hier sehen können:

     

    Am 29.10.2017 findet die Echo Klassik Preisverleihung 2017 in der Hamburger Elbphilharmonie statt. Das ZDF überträgt die Verleihung am selben Abend ab 22:00 Uhr. Gastgeber ist Moderator Thomas Gottschalk, der den ECHO KLASSIK bereits zum vierten Mal präsentiert. 

  • 16.08.2017
    Sting | Sting Sting 16.08.2017 | Themenabend bei ARTE: Seht Sting in der Doku "Beyond The Police" und im Konzertmitschnitt aus Paris
    Sting 2016

    ARTE widmet Sänger Sting im Rahmen seines "Summer of Fish'n'Chips" einen ganzen Themenabend: Am Freitag, den 18. August 2017, seht ihr die britische Rock-Legende in der packenden Dokumentation "Beyond The Police" ab 21:55 Uhr. Darin erfahrt ihr alles über Gordon Matthew Thomas Sumner, so Sting mit bürgerlichem Namen, der in spannenden Interviews von seiner Kindheit und seiner Zeit bei The Police berichtet. Im Anschluss erwartet euch ab 22:55 Uhr der Konzertmitschnitt "Sting im Pariser Olympia". Dort spielte er im April 2017 liebgewonnene Klassiker und neue Hits aus seinem aktuellen Album "57th and 9th".  

    Hier bereits den Live-Mitschnitt in der ARTE Mediathek anschauen

    Sting Album "57th & 9th"

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  • 07.08.2017
    Various Artists | Various Artists Various Artists 07.08.2017 | Volker Hauptvogels Band MDK mit neuem Album
    MDK Fleischers Blues News

    Mit "manifestation" bringt die legendäre Berliner Band MDK (Mekanik Destrüktiw Komandöh) ihr erstes Album seit 34 Jahren raus. Gegründet wurde die Band 1978 von Szene-Urgestein Volker Hauptvogel.

    Mekanik Destrüktiw Komandöh – die Geburtsstunde des Berliner Punks

    MDK erlangte Anfang der 80er-Jahre zusammen mit den "Einstürzenden Neubauten" auf der "Berliner Krankheit Tour" bundesweite Bekanntheit. Zwei Alben (EPOK I und II) sowie weitere Tonträger erschienen und prägten ihre Zeit, bis die Band 1984 auseinanderbrach.

    2015 erkannte Volker Hauptvogel die Notwendigkeit, das Andenken an MDK zu neuem Leben zu erwecken.  Das neue Album verbindet nun die Erfahrung langgedienter Musiker mit dem Streben nach frischem musikalischem Wind. Die zynischen deutschen Texte und der Gesang von Volker Hauptvogel lassen die Zeiten des Proto-Punks und Avant-Rocks im Heute neu erklingen. So präsentiert MDK in der EPOK III mit "manifestation" ein intensives und aussichtsreiches Comeback einer Berliner Musiklegende.  

    Die Geschichte von MDK erzählt Hauptvogel in "Fleischers Blues"

    Die Entstehungsgeschichte von MDK erzählt das Hörbuch zu Hauptvogels erstem Roman "Fleischers Blues". Es ist eine Zeitreise ins wilde West-Berlin der späten 70er und eröffnet einen volltrunkenen Kosmos aus Anarchie, Liebe und Sinnsuche.

    Hauptvogels Protagonist Fleischer wandert durch Zeit und Raum, stets auf der Suche nach orgiastischer Erfüllung und der nächsten Pulle Bier. Als Neuankömmling schlägt er sich in einer explosiven Mischung aus Exzess und Träumerei den Weg durch den alltäglichen Großstadtdschungel. In 322 Minuten wird der Hörer mit auf eine lebhafte Reise in die Vergangenheit genommen - als die Mauer noch Berlin durchzog, der subkulturelle Wilde Westen die geteilte Hauptstadt bestimmte und jeder der Held seines Schicksals werden konnte.

     

     

  • 01.08.2017
    Daniel Hope | Daniel Hope Daniel Hope 01.08.2017 | "For Seasons" - Mit Daniel Hope und Chilly Gonzales in den August
    Auf seinem Album "For Seasons" feiert der Geiger Daniel Hope die Vielfalt der Jahreszeiten. Den August-Track hat Chilly Gonzales beigesteuert – eine betörende Fusion zweier Künstler.
    Daniel Hope

    Daniel Hopes neues Album "For Seasons" gleicht einem musikalischen Spaziergang durch das Kalenderjahr, bei dem jeder Monat und jede Jahreszeit mit einer besonderen Stimmung und Farbmischung präsentiert wird. Facettenreich, stilistisch überaus vielfältig und voll spannender Extreme entsteht so das eindrucksvolle Bild eines ganzen Jahres im Verlauf. Für den August-Track konnte Hope mit Chilly Gonzales einen ganz besonderen Künstler als Komponisten und Duopartner gewinnen, der sein Stück assoziationsreich "Les doutes d'aout" getauft hat, die "Zweifel des August".

    Atmosphärisch, kammermusikalisch und innovativ: Chilly Gonzales' August-Komposition

    "Dieses Stück ist sehr frisch und spontan und erfindet sich immer wieder neu. Genauso wie Chilly Gonzales selbst", sagt Daniel Hope über die reizvolle Komposition des kanadischen Musikers. Und in der Tat: Das atmosphärisch dicht auskomponierte und feinfühlig eingespielte Duo von Klavier und Geige besticht mit kammermusikalischer Intensität und einer sphärisch anmutenden Grundstimmung, bei der sich die vibrierende Geigenstimme anschmiegsam über die fließende Klavierbegleitung legt. Das Ergebnis ist eine flirrende Charakterstudie des Monats August, der in Gonzales Version immer für Überraschungen gut ist. Einen Eindruck des besonderen Tracks vermittelt das folgende Video: 

    Das schönste Bild des Sommers

    Daniel Hope hat den Gewinner seines Sommerwettbewerbs gekürt. Der Geiger rief dazu auf ein "persönliches Bild vom Sommer" einzureichen und hatte eine Reise zu seinem Konzert am 18. August, am Vorabend der Potsdamer Schlössernacht, sowie ein persönliches Kennenlernen zu verlosen. 

    Unter allen Einsendungen hat Daniel Hope das Kunstwerk von Martin Widl ausgewählt. Wir gratulieren dem Gewinner herzlich!

     

    Farben der Seele - Farben des Sommers © Martin Widl

  • 31.07.2017
    Daniel Hope | Daniel Hope Daniel Hope 31.07.2017 | Biografie

    "Dieser Geiger, inzwischen einer der weltweit besten und gedankenvollsten seiner Zunft, spielt Bach und Birtwistle gleichermaßen hervorragend", The Observer (London)

    Intensität und Menschlichkeit zeichnen Daniel Hopes Musizieren aus, hinzu kommt seine leidenschaftliche künstlerische Neugier. Der britische Geiger spricht mit seiner Kunst Kenner und Klassische-Musik-Neulinge gleichermaßen an, sein poetisches, kenntnisreiches Spiel gewinnt die Herzen und den Geist. Hope lässt sein Instrument singen. Sein Verständnis für musikalische Linien und den richtigen Ausdruck hat seine Wurzeln in der frühen Arbeit mit seinem Mentor, dem legendären Yehudi Menuhin. Es ermöglicht ihm ausgeprägt persönliche Interpretationen eines breiten Repertoires, das von Bach, Händel und Vivaldi bis zu Takemitsu, Tavener und Turnage reicht. Die Frankfurter Neue Presse nannte Hope unlängst einen "Musiker mit Sinn und Gefühl für Außergewöhnliches", und traf damit den Kern von so vielen Rezensionen über Hopes Arbeit. Dieses "Gefühl" speist seinen Wunsch, Grenzen einzureißen, die Individuen, Gemeinschaften und Nationen trennen, und ist treibende Kraft seiner Arbeit als erklärter musikalischer Aktivist.

    Daniel Hopes Projekte haben die Aufmerksamkeit auf das Schicksal der von den Nationalsozialisten ermordeten Musiker gelenkt, auf die Geschichten anderer, von Hass und Engstirnigkeit betroffener Menschen und auf die Kunst von Komponisten, die in der Musikgeschichte stiefmütterlich behandelt wurden. Er hat mit Schauspielern wie Klaus Maria Brandauer und Mia Farrow gearbeitet, um bekannte Werke von Mozart und Beethoven in einen neuen Kontext zu stellen, und anlässlich des 100. Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs schuf er ein Projekt, das Lieder jener Zeit, Texte von Soldaten-Dichtern und ein neues Violinkonzert von Gabriel Prokofiev vereinte. "Ich bin fasziniert davon, was Musik erreichen kann, und ich stelle jedes Jahr verschiedene Projekte zusammen, die auf ihre Art eine gewisse politische Aussage haben", erklärt Hope. "Trotzdem bin ich kein Politiker. Ich bin Musiker. Aber ich glaube, dass Musiker ihre Talente und ihre Kommunikationsform nutzen können, um so manches zu bewirken."

    Barrieren abzubauen und unterschiedliche Gemeinschaften zueinander zu führen, das gehört inzwischen ganz selbstverständlich zum Leben von Daniel Hope, dessen Engagement ein breites Spektrum von Aktivitäten umfasst. Er ist Moderator einer wöchentlichen Rundfunksendung auf WDR 3, Autor von vier erfolgreichen Büchern für den deutschsprachigen Markt und hat regelmäßig für das Wall Street Journal und Cicero geschrieben. 2015 wurde er mit dem Europäischen Kulturpreis für Musik gewürdigt. "Daniel Hope ist ein großartiger Künstler, der der ernsthaften Musik einen ganz neuen Unterhaltungswert schafft und so Menschen für klassische Musik begeistert", sagte Tilo Braune, der Präsident der Europäischen Kulturstiftung. "Er baut Brücken zwischen unterschiedlichen Musikwelten und steht damit für Toleranz und Offenheit." Diese Aussage trifft Hopes Sinn für die besonderen Ausdrucksmöglichkeiten von Musik. "Ich glaube, dass Musik kulturelle Unterschiede überwindet, so wie sie jenseits von Religion und Abstammung ist", betont Hope. "Ich glaube nicht, dass Musik die Welt verändern kann, aber sie kann die Menschen zum Denken anregen." Diese Überzeugung veranlasste ihn auch, Hope@9pm ins Leben zu rufen, eine vierteljährliche Veranstaltungsreihe im Berliner Konzerthaus, bei der seit September 2016 Hope und eingeladene Gäste aus Kultur und Politik im Sinne der Salonkultur des 18. Jahrhunderts musikalische Darbietungen und Diskussionen über unterschiedlichste Themen miteinander verbinden.

    In den letzten 20 Jahren ist Daniel Hope mit vielen international führenden Orchestern und Dirigenten aufgetreten. Viel gefragt als Solist in Konzerten und Recitals sowie als Kammermusiker ist er in den renommiertesten Konzertsälen zu hören wie der Carnegie Hall, der Wigmore Hall und dem Amsterdamer Concertgebouw oder bei prestigeträchtigen Festivals wie den BBC Proms oder den Festspielen in Salzburg und Tanglewood. Für das alljährliche Savannah Music Festival hat er als Stellvertretender Künstlerischer Direktor seit 2004 außergewöhnliche Programme konzipiert. Zu Beginn der Saison 2016/17 wurde Hope Nachfolger von Roger Norrington als Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters, das er auf Tournee nach Südkorea und China führte. In diesem Sommer gibt er Recitals beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Santa Fe Chamber Music Festival, Aspen Music Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus spielt er das Violinkonzert Nr. 1 von Philip Glass in der Philharmonie Luxembourg und der Hamburger Elbphilharmonie.

    Zu den Höhepunkten seiner Spielzeit 2017/18 zählen die Uraufführung des Konzerts für zwei Violinen Shadow Walker von Mark-Anthony Turnage (mit Vadim Repin und dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra), sieben Konzerte auf einer Deutschlandtournee mit dem Zürcher Kammerorchester, Elgars Violinkonzert mit dem Sinfonieorchester Basel, Bruchs Violinkonzert Nr. 1 mit dem Royal Philharmonic Orchestra in der Londoner Royal Festival Hall sowie Aufführungen mit dem in San Francisco ansässigen New Century Chamber Orchester, dessen "Künstlerischer Partner" er drei Spielzeiten hindurch sein wird.

    Nach seinen ersten Aufnahmen 1999 erwarb sich Hope schon bald den Ruf eines der individuellsten und faszinierendsten Virtuosen seiner Generation. 2007 unterzeichnete er einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon. Auf seinem ersten Album für das gelbe Label spielte er Werke von Mendelssohn, unter anderem die Originalfassung des Violinkonzerts in e-Moll. Im selben Jahr nahm er Schulhoffs Sonate für Solovioline als Beitrag zu Anne Sofie von Otters Album mit Musik jüdischer Komponisten aus dem Konzentrationslager Theresienstadt auf.

    Zu Hopes DG-Veröffentlichungen zählen Projekte mit dem post-minimalistischen Komponisten Max Richter, darunter das überaus erfolgreiche Recomposed by Max Richter: Vivaldi – The Four Seasons und Remixes von Berlin by Overnight (beide 2014), sowie eine Reihe von Alben, die thematisch oder anhand einer musikalischen Stimmung konzipiert sind. Air – A Baroque Journey (2009) zeigte die Ausdruckskraft der virtuosen Violinmusik des 17. und 18. Jahrhunderts; The Romantic Violinist (2011) widmete sich dem Vermächtnis des legendären Geigers und Komponisten Joseph Joachim aus dem 19. Jahrhundert; Spheres (2013) bot eine Sammlung von 15 Stücken, die durch die aus der Antike stammende Vorstellung von der Sphärenmusik inspiriert waren; und Escape to Paradise (2014) galt Werken europäischer Komponisten, die in Hollywood Zuflucht vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten fanden.

    Der Geiger feierte den 100. Geburtstag von Yehudi Menuhin 2016 mit dem Album Daniel Hope – My Tribute to Yehudi Menuhin, das der Observer "eine liebevolle Hommage" nannte. Das im März 2017 veröffentlichte For Seasons geht auf Hopes Erinnerung zurück, wie er als Kind eine Aufführung von Vivaldis Vier Jahreszeiten mit Menuhin und dem Zürcher Kammerorchester erlebte. "Es hinterließ einen tiefen Eindruck", berichtet er. "Diese Kombination von Musikern war unwiderstehlich; und auch die Tatsache, dass Menuhin Vogelstimmen und den Klang der Naturgewalten auf der Geige hervorbringen konnte. Ich war sofort gefesselt."

    2004 wurde Hope bei den Classical Brit Awards zum "Nachwuchskünstler des Jahres" gekürt. Er erhielt sechs ECHO Klassik-Preise sowie den Deutschen Schallplattenpreis, Prix Caecilia, "Diapason d'Or des Jahres" und Edison Classical Award Special Prize 2014. Hinzu kommen zahlreiche Grammy-Nominierungen.

    Daniel Hope kam 1973 in Durban in Südafrika zur Welt. Als er sechs Monate alt war, erhielt sein Vater, der Romanautor, Dichter und Antiapartheid-Aktivist Christopher Hope, ein Ausreisevisum unter der Bedingung, dass er nie zurückkehre. Die Familie ging zunächst nach Paris, dann nach London, wo Daniels Mutter Eleanor Sekretärin und später Managerin von Yehudi Menuhin wurde. Als kleiner Junge spielte er mit den Enkelkindern des Geigers, der ihn anregte, Geigenunterricht bei Sheila Nelson zu nehmen, einer der besten Musikpädagoginnen für Kinder in England. 1984 trat er in das Royal College of Music in London ein und studierte anschließend an der Royal Academy of Music. Hope startete 1990 seine Laufbahn als Berufsmusiker und nahm zwischen 1992 und 1998 als Krönung seiner formellen Ausbildung noch Unterricht bei Zakhar Bron.

    Gegenwartsmusik gehört ebenso wie Alte Musik zu Hopes umfassendem Repertoire. Mit vielen Komponisten hat er eng zusammengearbeitet – von Harrison Birtwistle, Alfred Schnittke und Torū Takemitsu bis zu Sofia Gubaidulina, Roxanna Panufnik und Gabriel Prokofiev – und mehr als 30 neue Werke in Auftrag gegeben und uraufgeführt. Auch der Kammermusik gilt sein besonderes Interesse. 2002 wurde er das jüngste Mitglied des Beaux Arts Trio in der Geschichte dieses legendären Ensembles, mit dem er 400 Konzerte gab, bis das Trio sich 2008 auflöste.

    Daniel Hope, der mit seiner Familie in Berlin lebt, spielt die "Ex-Lipiński" von Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1742, die ihm von einer ungenannten Familie aus Deutschland zur Verfügung gestellt wurde. 

    5/2017

  • 26.07.2017
    Unheilig | Unheilig Unheilig 26.07.2017 | "Pures Gold": Unheilig kündigen Best Of Vol. 2 für den 6. Oktober 2017 an
    Unheilig 2016

    Fast ein Jahr ist schon ins Land gezogen, seit Unheilig ihr Abschiedskonzert in Köln spielten. Viele haben sich eine Veröffentlichung dieses Live-Highlights auf DVD und / oder BluRay gewünscht. Wenn ihr zu ihnen zählt, folgen nun tolle Nachrichten - und noch mehr Neuigkeiten: Am 6. Oktober 2017 erscheint mit "Pures Gold" das Best Of-Album Vol. 2 von Unheilig. Die CD beinhaltet neben überarbeiteten Klassikern und beliebten Hits bisher unveröffentlichte Songs wie "Lass uns tanzen", "Der erste Schnee" und "Sterne Hoch". Außerdem erscheint in einer limitierten Fanbox das emotionsgeladene Abschiedskonzert vom 10. September 2016 als Live-Mitschnitt

    Der Graf möchte ein musikalisches Erbe hinterlassen

    Nachdem Der Graf 2014 seinen Abschied bekannt gegeben hatte, wurde ihm bewusst, dass er ein musikalisches Erbe hinterlassen möchte. So produzierte er, wie während der vergangenen Tourneen auch, während der Zeit zu gehen–Tour neue Songs. Diese Tracks mit der unheiligen Handschrift sind bisher unveröffentlicht und für seine Fans und für einen anderen Künstler bestimmt. Aber dieser steht noch nicht fest. Den Wunsch des Grafen, eine Auswahl dieser bestimmten Songs unter Unheilig zu veröffentlichen, wird nun erfüllt. Weitere Informationen verraten wir euch in Kürze. Hier könnt ihr bereits vorbestellen: 

    Unheilig Album "Pures Gold"

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  • 06.07.2017
    Diverse Künstler | Diverse Künstler Diverse Künstler 06.07.2017 | Klassikfestivals 2017: die Höhepunkte des Festspielsommers im Überblick
    KlassikAkzente hat die Highlights der Festivals für Klassische Musik 2017 für Sie zusammengestellt: vom Schleswig-Holstein Musikfestival über die Bayreuther Festspiele bis nach Salzburg.
    Klassik Festivals

    Nun steht sie wieder vor der Tür, die Zeit der sommerlichen Musikfestivals zwischen Nordsee und Alpen und es machen sich wieder Heerscharen von Musik-Enthusiasten auf den Weg nach Schleswig-Holstein, Bayreuth, München oder Salzburg, um den monstres sacrées der klassischen Musik ihre Aufwartung zu machen oder musikalisches und musik-interpretatorisches Neuland zu betreten. Und sich dabei - um ein berühmtes Zitat zu bemühen - the same procedure as every year zu unterwerfen.

    Beginnen wir im Norden, mit jenem Festival, das seine Einzigartigkeit und Beliebtheit nicht zuletzt der Dezentralisierung seiner unzähligen Spielstätten verdankt – hier wird auf Fehmarn ebenso musiziert wie in Sonderburg, auf Föhr genauso wie in Wotersen, oder eben in Hamburg, Lübeck oder Lüneburg. Der Reiz liegt hierbei in Verbindung von musikalischem und dem Erleben von norddeutscher Kultur und Gastlichkeit. Schon am 5. Juli starten Avi Avital und Hélène Grimaud in das Festivalgeschehen, der eine mit seinem aktuellen Albumprogramm "Avital meets Avital" in Hasselburg, die andere im Kieler Schloß mit ihren musikalischen Variationen über "Water". Zwei Tage später dann das Unerhörte in halle400 des Kieler Schlosses: Hauschka, ein Programm mit dem visionären Pianisten und dem vitalen Meister der Mandoline Avi Avital. In der Hamburger Elbphilharmonie gibt sich Daniel Hope die Ehre und erweist diese dem amerikanischen Meister der Minimal Music, Philipp Glass. Ebenfalls in der Elbphilharmonie der jungen kanadische Pianist Jan Lisiecki mit der litauischen Dirigentin Mirga Grazynte-Tyla in einem Programm mit Debussy, Chopin und Strawinsky. In Lübeck und Rendsburg steht der 90jährige Herbert Blomstedt am Pult des NDR Elbphilharmonie Orchesters und Bruckners 5. Sinfonie. In der Maria-Magdalenen-Kirche zu Marne wiederum gastiert Nemanja Radulovic mit "Tzigane", einer der aktuell spannendsten jungen Geiger und am selben Tag präsentiert Christoph Eschenbach in Lübeck den Preisträger des diesjährigen Leonard-Bernstein-Preises, den persischen-österreichischen Cellisten Kian Soltani. Die Aufzählung von spannenden und mitunter überraschenden Konzertprogrammen würde hier kein Ende nehmen, deshalb hier nur so viel, dass sich auch Akkordeonistin Ksenija Sidorova, Pianistenlegende Grigory Sokolov, der Meister der klassischen Gitarre, Pepe Romero, Chilly Gonzales, Yuja Wang, der iranische Cembalospieler Mahan Esfahani und zum Abschluss des diesjährigen Festspielkarussels Stargeigerin Anne-Sophie Mutter und der Oboist Albrecht Mayer beim liebevoll SHMF abgekürzten Musikfestival die symbolische Klinke in die Hand geben werden. Alle Programme, Daten und Orte finden Sie unter www.shmf.de .

    Das fränkische Bayreuth, traditionell die Pilgerstätte von alteingesessenen und neu-berufenen Wagnerianern, wartet mit einer Neuinszenierung von Die Meistersinger von Nürnberg in der Regie von Komische Oper-Intendant Barrie Kosky auf, in welcher der österreichische Bassbariton Günther Groissböck die Partie des Veit Pogner singen wird. In Katharina Wagners vieldiskutierter Tristan und Isolde-Inszenierung steht Generalmusikdirektor der Festspiele, Christian Thielemann am Pult des Orchesters der Bayreuther Festspiele. Groissböck ist darüber hinaus auch als Fasolt im Rheingold zu erleben. 

    Gut 200 Kilometer südlich, in der bayerischen Hauptstadt München, rüstet sich die Stadt zu den alljährlichen Opernfestspielen mit illustrem Programm und nicht minder illustren Gästen: der derzeit weltweit gefragteste Bassbariton Ildar Abdrazakov singt die vier Bösewichter in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann und Mezzosopranistin Elina Garanca kehrt für drei Vorstellungen ihrer umjubelten Favorita von Donizetti nach München zurück. 

    Von München nach dem beschaulichen Salzburg ist es nicht weit, doch der Unterschied in der Programmatik und den schieren Ausmaßen könnte kaum größer sein. Und ohne Übertreibung darf man sagen, dass Salzburg  d e r  sommerliche Tummelplatz  für Künstlerinnen und Künstler aus Oper, Konzert und Schauspiel ist. Ob es die unvergleichliche Martha Argerich ist, welche mit Daniel Barenboim im Duo und mit seinem West Eastern Divan Orchestra musiziert, ob es die Festspielintendantin der Pfingsfestspiele, die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und Tenor Rolando Villazón in der umjubelten und von Publikum und Presse gefeierten aktuellen Pfingst-Festspielproduktion von Händels "Ariodante" sind; ob Maltas Vorzeigetenor Joseph Calleja in Verdis früher Oper I due Foscari oder die wunderbare Elina Garanca mit ihrem Brahms und Rachmaninoff gewidmeten Liederabend; die Dirigentenlegenden Bernard Haitink, Riccardo Muti und Herbert Blomstedt sowie Andris Nelsons mit den Wiener Philharmoniker neben Evgenij Kissin, Anne-Sophie Mutter, Maurizio Pollini, Grigory Sokolov, Mitsuko Uchida in spannenden Solokonzerten. Auch hier hilft wieder ein Zitat, diesmal von Friedrich Schiller: "Wer zählt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammenkamen?"

    Und doch werden es vermutlich die Auftritte zweier Künstler sein, die getreu dem Motto primus inter pares die Aufmerksamkeit und die Begehrlichkeit des Festspielpublikums auf sich ziehen: Anna Netrebko debütiert in einem weiteren ihrer vielen erfolgreichen Salzburger Festspielsommer als Verdis Aida und dürfte damit die ungekrönte Herrscherin dieser Festspiele sein. Und der junge russische Pianist Daniil Trifonov, den viele heute bereits für das größte Tastentalent unserer Zeit halten, wird gemeinsam mit Andris Nelsons und den Wiener Philharmonikern Prokofieffs  2. Klavierkonzert spielen und, auch das eine Premiere der besonderen Art, den Bariton Matthias Goerne in seinem Liederabend mit Werken von Alban Berg, Robert Schumann, Hugo Wolf, Dmitri Schostakowitsch und Johannes Brahms am Klavier begleiten. 

    Dieser Festspielsommer wird heiß, und das meint vor allem in programmatischer und personeller Hinsicht. Selbstredend ist es ausgeschlossen, jedes spannende Konzert zu besuchen, jedem interessanten und möglicherweise selten live zu hörenden Künstler seine persönliche Aufwartung zu machen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Aber glücklcherweise wird es auch in diesem Jahr wieder den Internationalen Festspielsommer in den ARD-Hörfunksendern geben und werden natürlich auch Festspiel-Höhepunkte im Fernsehen mitzuerleben sein. Dazu zählen zweifellos die Live-Übertragung der Bayreuther Festspiel-Premiere von "Die Meistersinger von Nürnberg" im Kino sowie als Livestream im ARD Hörfunk, der "Salzburg-Tag" am 18. August auf 3sat mit der Übertragung des Konzertes der Wiener Philharmoniker mit Daniil Trifonov unter Andris Nelsons und natürlich die Liveübertragung von Verdis Aida mit Anna Netrebko auf arte am 12. August! Der Festspielsommer wird spannend und wie jedes Jahr laden wir Sie ganz herzlich dazu ein!