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Deutsche Grammophon

Geschichte im Detail

  • 24.05.2017
    Wolfgang Amadeus Mozart | Wolfgang Amadeus Mozart Wolfgang Amadeus Mozart 24.05.2017 | Mozart 225 – Digitale Gesamtausgabe auf der Zielgeraden
    Die digitale Gesamtausgabe der bahnbrechenden Super-Deluxe-Edition "Mozart 225 – The New Complete Edition" schreitet zügig voran. Mozart-Liebhaber dürfen sich jetzt auf drei neue, hochspannende Bündel freuen.
    Wolfgang Amadeus Mozart

    Selten hat eine Klassik-Edition so einhelliges Lob und eine so starke Resonanz ausgelöst wie die im Vorjahr erschienene Super-Deluxe-Edition "Mozart 225 – The New Complete Edition". Das 200 CDs starke Paket ließ vor allem das Herz von Sammlern und eingefleischten Mozartliebhabern höherschlagen. Um einem breiteren Publikum die Teilhabe an dem Mammut-Projekt zu ermöglichen, planten Decca und Deutsche Grammophon von Anfang an eine digitale Ausgabe mit ein, die nach und nach erscheinen sollte.    

    Tänze und Märsche: Der unterhaltsame Mozart

    Angelegt war die digitale Ausgabe auf 26 Bündel. Davon sind 20 bereits erschienen. Jetzt erscheinen drei weitere, bevor im Juli 2017 im Zuge der Salzburger Festspiele die letzten drei Bündel auf den Markt kommen. Lust auf mehr machen bereits die drei soeben erschienenen, ein breites Spektrum mitreißender Musik enthaltenden Bündel. Mit "Mozart’s Complete Dances and Marches" haben die digitalen Interessenten ab sofort Zugriff auf den tänzerischen, den unterhaltsamen Mozart.

    Raritäten: Unvermutete Schätze des Wiener Klassikers

    Das Bündel reicht von seinen frühen Menuetten bis hin zu seinen reifen Kontratänzen. Kommt man hier in den Genuss von 6 Stunden Musik, so darf man sich mit "Works Completed by Others" auf 4 Stunden Mozart freuen, und zwar auf unvollendete Werke des Wiener Klassikers, die von anderen Komponisten vollendet worden sind. 9 Stunden Musik bietet schließlich "Works of Doubtful Authenticity", ein digitales Bündel mit selten gehörten, überaus reizvollen Kompositionen, deren Urheberschaft noch nicht zweifelsfrei geklärt ist.  

  • 09.05.2017
    Various Artists | Various Artists Various Artists 09.05.2017 | Das große Sesamstraße-Gewinnspiel
    Sesamstraße Gewinnspiel

    Ernie und Bert sind begeisterte Sänger. Seit Januar sind die beiden Freunde zusammen mit vielen deutschen Musikgrößen auf der DVD+CD "Ernie und Bert singen mit Stars" zu erleben. Herbert Grönemeyer, Helene Fischer, Joy Denalane, Lena, Jan Delay und viele weitere haben ihre Hits mitgebracht und interpretieren sie mit Ernie und Bert in beliebter Sesamstraßen-Manier lustig und neu.

    Die Sesamstraße bietet jedoch nicht nur Familienspaß für Augen und Ohren. Im kunterbunten Kosmos von Elmo, Bibo und Co. gibt es auch tolle Sesamstraße-Leckereien von Brand&Vision. So kann man mit den Krümelmonster Bio-Cookies die Lieblingskekse des blauen Fellmonsters futtern oder mit den Frucht- und Gemüse-Trink-Mixen der Sesamstraße einen gesunden Pausensnack genießen.

    In unserem großen Sesamstraße-Fanpaket verlosen wir fünf Mal die DVD+CD "Ernie und Bert singen mit Stars", jeweils mit einer Packung Krümelmonster Cookies sowie einem Obst- oder Gemüse-Trink-Mix.

    Teilnahmeschluss ist der 23. Mai 2017.

  • 04.05.2017
    Daniel Hope | Daniel Hope Daniel Hope 04.05.2017 | Mit Daniel Hopes Version von "Amazing Grace" in den Monat Mai
    Daniel Hope begeistert auf seinem Album "For Seasons" im Monat Mai mit einer intimen Improvisation über "Amazing Grace".
    Daniel Hope

    Es ist eine der bekanntesten Melodien der Welt und zahlreiche Künstler haben die berührende musikalische Erzählung voll Wärme und Zuversicht in der ihr eigenen Sprache interpretiert. Bis heute betört die innige Melancholie von "Amazing Grace" mit ihrem zeitlosen Zauber. Auch für den Geiger Daniel Hope hat das Kirchenlied eine ganz besondere Bedeutung. Auf seinem Album "For Seasons" widmet er den Song dem Monat Mai und beeindruckt mit einer ganz besonderen und überaus persönlichen Interpretation.

    Außergewöhnlicher Track umspielt den Wonnemonat Mai

    Mit "For Seasons" hat Daniel Hope ein faszinierendes Konzeptalbum entwickelt, das dem Fluss der Zeit auf intime und facettenreiche Art und Weise nachspürt. Das musikalische Spektrum reicht dabei von Antonio Vivaldi bis Chilly Gonzales und jeder Monat erstrahlt in anderen Farben. Im Monat Mai begeistert der britische Geiger mit einer Einspielung des Kultsongs "Amazing Grace", die er zusammen mit dem Gitarristen Dom Bouffard aufgenommen hat. Entstanden aus einer spontanen Improvisation heraus, entwickelt das Stück im Zusammenspiel von Hope und Bouffard eine feinsinnige und innige Ausdruckskraft.

     

    Wer Daniel Hope ausführlicher erleben möchte, hat in den nächsten Tagen gleich zweimal die Gelegenheit dazu. So ist Hope am 5. Mai zum einen in der Sendung "MDR um 11" zu erleben, zum anderen ist er abends um 22 Uhr in der Sendung "Riverboat" im MDR zu Gast.

  • 12.04.2017
    Wolfgang Amadeus Mozart | Wolfgang Amadeus Mozart Wolfgang Amadeus Mozart 12.04.2017 | Mozart 225 – Grandiose Fortsetzung der digitalen Ausgabe
    Wer hochemotionale Musik liebt, der darf sich jetzt auf drei digitale Bündel aus der limitierten Mammut-Ausgabe "Mozart 225 – The New Complete Edition" freuen: Sternstunden des tiefsinnigen, des feierlichen Mozart!
    Wolfgang Amadeus Mozart

    Es war ein Paukenschlag. Als die 200 CDs umfassende Mammut-Ausgabe "Mozart 225 – The New Complete Edition" im Vorjahr erschien, da herrschte bei Publikum und Fachpresse Einigkeit. Was Deutsche Grammophon hier in Kooperation mit der Stiftung Mozarteum Salzburg auf die Beine gestellt hatte, konnte mit Fug und Recht als die opulenteste, die am besten designte und informativste Werkschau gelten, die dem musikalischen Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart je gewidmet wurde.

    Dass sich diese Edition, die aus Anlass des 225. Todestages von Wolfgang Amadeus Mozart erschien, vor allem für eingefleischte Mozart-Liebhaber, Sammler und unverdrossen an physischen Produkten festhaltende Hörerinnen und Hörer eignete, war dabei von Beginn an klar. Deshalb entschied sich das Gelblabel, nach und nach digitale Bündel aus der Großedition zu veröffentlichen und so ein breiteres Publikum an dem faszinierenden Projekt teilhaben zu lassen.

    Insgesamt 26 digitale Pakete sollen bis Ende 2017 erscheinen. 17 sind davon bereits auf dem Markt. Jetzt erscheinen drei weitere, in deren Zentrum nicht zufällig der nachdenkliche, der feierliche Mozart steht. Mit Blick auf Ostern lohnt es sich allemal, den besinnlicheren Nuancen Mozarts nachzuspüren und sich von seinen feierlichen Klängen tragen zu lassen. Entgegen einem weitverbreiteten Vorurteil, das Mozart auf die Rolle des leichtfüßigen Tänzers reduziert, schuf der Salzburger Komponist Werke von überwältigender Tiefe.

    Sich von Mozart tragen lassen: Feierliche Klänge in digitalen Ausgaben

    Ein eindrucksvolles Zeugnis hierfür ist das digitale Bündel mit geistlicher Musik. "Complete Sacred Music" enthält sämtliche Kompositionen, die Mozart auf dem Feld seines geistlichen Schaffens verfasste, darunter seine eindringlichen Messen und sein berühmtes Requiem. Insgesamt 22 Stunden geistlicher Musik bietet das Paket, dargeboten von Sängergrößen wie Peter Schreier (Tenor) oder Anne Sofie von Otter (Mezzosopran) und Meisterchören wie dem Monteverdi Choir unter Leitung von John Eliot Gardiner.

    Auf mehr als 6 Stunden bringt es das Bündel mit Mozarts Händel-Arrangements. Der Wiener Klassiker liebte Händel, und es bereitete ihm eine unbändige Freude, den hinreißenden Melodien und Harmonien des barocken Komponisten eine sattere Klanggestalt zu verleihen und sie dem Zeitgeschmack anzupassen. Auf "Complete Handel Arrangements" erlebt man das famose Resultat. Ergreifend: die Chöre und Arien des Messias, hier mit Sängergrößen wie der legendären Sopranistin Edith Mathis oder dem berühmten Bassisten Theo Adam.

    Ein Who is Who großer Solisten bietet auch das Paket mit Kammermusik. Jahrhundertpianisten wie Vladimir Horowitz, Alfred Brendel oder Grigory Sokolov zieren diese Sammlung, die es auf insgesamt sieben Stunden Mozart bringt und mit einer absoluten Kultaufnahme aufwartet: einem Live-Mitschnitt von Mozarts Klavierduett in C-Dur (K. 521), interpretiert von Sviatoslav Richter und Benjamin Britten. Schon diese Aufnahme aus dem Jahre 1966 macht das digitale Bündel "Legendary Chamber Performances" zu einem Hör-Erlebnis ohnegleichen.  

  • 03.04.2017
    Daniel Hope | Daniel Hope Daniel Hope 03.04.2017 | "Avril 14th" – Mit Daniel Hope durch den April
    Dem Monat April gewidmet präsentiert Geiger Daniel Hope auf seinem Album „For Seasons“ die Komposition „Avril 14th“ von Aphex Twin.
    Daniel Hope

    Jenseits der formalen Abfolge des Kalendariums bringt der Verlauf eines ganzen Jahres eine Vielzahl von Stimmungen und Farben, von Temperaturen, Wetterlagen und Ereignissen mit sich. Auf seinem neuen Album "For Seasons" stellt Daniel Hope eben jenen besonderen Zauber der verschiedenen Jahreszeiten ins Zentrum und nähert sich ihm mit einem ebenso außergewöhnlichen wie reizvollen Konzept an, das Werke verschiedenster Stile und Zeiten miteinander vereint.

    Vom Barock bis zur Neoklassik: Jeder Monat ein anderer Klang

    Ausgehend von Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten" spürt der britische Geiger auf sensible und vielfältige Art und Weise der Atmosphäre und dem Klang der einzelnen Monate im Verlauf eines ganzen Jahres nach. Hierfür hat er jeweils ein bestimmtes Musikstück einem Monat zugeordnet, wobei er bei seiner sehr persönlichen Auswahl Werke aus verschiedenen Epochen nebeneinander gestellt hat.

    Mit der faszinierenden und ausdrucksstarken Komposition "Avril 14th" von Aphex Twin, die mit ihren elektronischen Klanggemälden in den Bann zieht, widmet sich Hope dem Monat April. 

     

  • 15.03.2017
    Unheilig | Unheilig Unheilig 15.03.2017 | Unheilig ist für den ECHO 2017 nominiert
    Unheilig 2016

    Der Graf hat sich zwar aus dem Rampenlicht zurückgezogen, das heißt aber noch lange nicht, dass er in Vergessenheit gerät: Beim diesjährigen ECHO ist seine Band Unheilig nominiert und hat die Chance auf den renommierten Musikpreis. Wir gratulieren!

    Unheilig nominiert als "Band Pop National"

    In der Kategorie "Band Pop National" konkuriert Unheilig unter anderem mit Künstlern wie The BossHoss und Sportfreunde Stiller um den deutschen Musikpreis. Die Verleihung des ECHO 2017 findet am 6. April in der Messe Berlin statt. In diesem Jahr führen Sascha und Xavier Naidoo als Gastgeber durch die Preisverleihung mit großem Showprogramm. Die TV-Ausstrahlung seht ihr einen Tag später, am 7. April auf VOX.

  • 07.03.2017
    Daniel Hope | Daniel Hope Daniel Hope 07.03.2017 | Musikalischer Frühlingsbeginn
    Daniel Hope widmet sein neues Album "For Seasons" dem zauberhaften Wandel der Jahreszeiten. Mit Max Richters "Spring 1" stimmt er auf den Frühling ein.
    Daniel Hope

    Es gibt Kompositionen, deren Bekanntheit und Einfluss über die Epochen hinweg einzigartig sind. "Die vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi gehören mit Sicherheit dazu und es ist schwer festzumachen, wie viele Komponisten und Künstler der folgenden Generationen von diesem Opus inspiriert wurden. Ein Musiker, den dieses bilderreiche Meisterwerk seit vielen Jahren intensiv begleitet, ist der britische Geiger Daniel Hope. Ausgehend von Vivaldis musikalische Ehrerbietung an den Wandel der Jahreszeiten, hat Hope unter dem Titel "For Seasons" ein eigenes Konzeptalbum eingespielt, das jedem einzelnen Monat ein Stück widmet. Am 3. März ist das Album bei Deutsche Grammophon erschienen.

    Vivaldi im neuen Gewand: Max Richters Komposition "Spring 1" erweist dem Großmeister barocker Violinkunst klangvoll die Ehre

    Passend zum meteorologischen Frühlingsbeginn erklingt auf dem atmosphärischen Album pünktlich zum Monat März das Stück "Spring 1" von Max Richter. Der zeitgenössische Komponist nimmt darin direkt Bezug auf Vivaldis "Frühling" und lässt das legendäre Stück in frischen Farben und atmosphärisch dichten Harmonien einmal mehr erstrahlen. Daniel Hope liegt sehr viel an dieser Komposition und es stand für ihn außer Frage, dass sie auf "For Seasons" eine Schlüsselrolle einnehmen soll. "Dieses Stück hat mein Leben verändert und ich liebe dieses Werk", so der Geiger über "Spring 1" von Max Richter.

    Einen Eindruck von der frühlingshaften Klangkraft und ihrer Bedeutung für Daniel Hope vermittelt ab sofort ein kleines Video, das den Monat März musikalisch stimmungsvoll in Szene setzt.

     

    Es ist das erste von mehreren Videos, die begleitend zum Album "For Seasons" durch die nächsten Monate leiten werden.

     

  • 28.02.2017
    André Heller | André Heller André Heller 28.02.2017 | Andre Heller - Biografie

    Andre Heller ist ein Poet. "Er wurde 1947 in Wien geboren und lebt abwechselnd in Wien und Marrakesch – oder ist auf Reisen." So umriss ihn die ARD anlässlich Hellers Romandebüts "Das Buch von Süden" (2016).

    Seit den 1960er Jahren in der Kunst- und Kulturszene umtriebig, gilt Heller als Tausendsassa, Multitalent und Weltenwandler, als Aktivist, Dandy und freches Wunderkind, einer, der seine Visionen sofort in die Tat umsetzt. Als Kulturkoordinator für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erfand er den Slogan Die Welt zu Gast bei Freunden.

    Sein überbordendes Portfolio hat schon immer die Kritiker irritiert. Die "beeindruckende Vielfalt von Hellers spektakulärer Karriere als Liedermacher, Zirkus-, Varieté- und Revuedirektor, als Kunstgärtner und Himmelszeichner, als neobarocker Feuerwerker und Kristallartist, der stets neue Fantasieskulpturen schuf und zum Lehrmeister und Impresario unseres Staunens wurde" (Die Zeit), macht ihn wenig greifbar.

    1985 fragte ihn Thomas Gottschalk in der Sendung Na Sowas, warum eigentlich – ähnlich wie bei Leonard Cohen – fast nur Frauen in seine Konzerte gehen und seine Platten kaufen, wobei er auf die Sentimentalität in Hellers Wirken als Liedermacher anspielte. Heller antwortete, dass die Platten meistens seine traurige Seite zeigen, und Frauen stehen nun mal auf Männer, die weinen können.

    Kardinal sollte er werden, wäre es nach den Wünschen seines Vaters gegangen, erzählte Heller dem Deutschlandradio. Deshalb musste der Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie von Süßwarenfabrikanten auch ein sehr strenges Jesuiteninternat besuchen. In der Wiener Kaffeehaus-Szene, insbesondere dem Cafe Hawelka trifft er auf Literaten wie Elias Canetti und Helmut Qualtinger, mit dem er später auftritt. Bei Hans Weigel und Elfriede Ott nimmt er Schauspielunterricht. 1967 gehört er zu den Gründern des ersten deutschsprachigen Popsenders Ö3, bei dem er zunächst die Sendung Musicbox moderiert.

    1968 erscheint sein Debütalbum mit dem lakonischen Titel "Nr 1". In den 1970ern erspielt Heller sich einen Ruf als Chansonnier und Liedermacher, kollaboriert dabei sowohl mit internationalen Künstlern wie Astor Piazolla, Dino Saluzzi und Freddie Hubbard, als auch mit Landsleuten wie Wolfgang Ambros. Einer seiner ersten Hits: "Catherine", stammt aus der Feder des damals unbekannten Reinhard Meys. Ein weiterer musikalischer Weggefährte ist der in die USA ausgewanderte Österreicher Peter Wolf (Frank Zappa). Der Kabarettist Werner Schneyder übersetzt ihm Chansons von Jacques Brel.

    Hellers "Narrenlieder" und sein mit Ambros eingespieltes Bob-Dylan-Cover "Für immer jung" sind Klassiker des Austropops geworden. 2004 wurde er mit dem Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet. Andre Hellers quasi komplettes musikalisches Oeuvre befindet sich auf dem 2008 erschienenen 4-CD-Boxset "Bestheller".

  • 28.02.2017
    Daniel Hope | Daniel Hope Daniel Hope 28.02.2017 | Musik im Wandel der Zeit – Daniel Hopes Album "For Seasons"
    Der britische Geiger Daniel Hope fasziniert mit seinem atmosphärischen Konzeptalbum "For Seasons" rund um die Jahreszeiten.
    Daniel Hope

    Der Wechsel der Jahreszeiten und die verschiedenen Naturschauspiele, Temperaturen und Lichtverhältnisse ziehen die Menschen seit jeher in den Bann. Es ist der archaische Wandel der Zeit, der hier Jahr um Jahr unmittelbar spürbar wird und der auch Komponisten quer durch alle Epochen und Genres zu ganz besonderen Werken inspiriert hat. Auf seinem neuen Album "For Seasons" stellt Daniel Hope dieses elementare Erlebnis in den Mittelpunkt. Neben seiner Ersteinspielung von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" begibt er sich dazu gleichsam auf eine musikalische Reise durch das Kalenderjahr und widmet jedem Monat ein ganz besonderes Stück. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges und berührendes Konzeptalbum geworden, das in stetig wechselnden Perspektiven und Stimmungen durch die Jahreszeiten leitet. Am 3. März erscheint "For Seasons" bei Deutsche Grammophon.

    Von Antonio Vivaldi über Kurt Weill bis zu Max Richter: „For Seasons“ vereint Werke verschiedenster Genres

    Auf seinem neuen Album schlägt Daniel Hope einen großen Bogen und platziert ganz bewusst zeitlos klassische Werke wie Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten" neben Stücken aus ganz anderen Zeiten und Genres. So finden sich der "Danse des Sauvages" aus "Les indes Galantes" von Jean-Philippe Rameau ebenso auf dem Album wie Kurt Weills "September Song" aus den "Knickebocker Holiday" und steht die Bach-Arie "Bete aber auch dabei" direkt neben Chilly Gonzales "Wintermezzo". Was alle eint, ist der jeweilige Bezug zum betreffenden Monat und das Aufgreifen einer bestimmten Grundstimmung und Klangfarbe, die Hope mit den einzelnen Jahresabschnitten verbindet. Da findet sich als musikalischer Kommentar zum Monat März "Spring 1" von Max Richter auf dem Album, eine postklassische Antwort auf Vivaldis "Frühling", die in frischen Farbklängen umfängt. Dem Juli wiederum ist "Am leuchtenden Sommermorgen" aus der Dichterliebe von Robert Schumann gewidmet, das in einem eigenen Arrangement von Daniel Hope erklingt.

    Stimmungsvolle Einheit aus Zeit, Musik und Bild

    Ergänzend zu den Stücken auf dem Album finden sich im beiliegenden Booklet zwölf Werke bildender Künstler, die sich ebenfalls mit den Jahreszeiten auseinandersetzen. Hope hat diese Bilder in Abstimmung mit der jeweiligen Komposition und dem jeweiligen Monat ausgewählt. Im Zusammenspiel mit der Musik vermitteln sie einen starken Eindruck der jeweiligen Jahresphase.

    Musikantisch, farbenreich und intim

    Zusammen mit dem Zürcher Kammerorchester und prominenten Kollegen wie der Sopranistin Anna Lucia Richter oder Chilly Gonzales am Klavier zeigt sich Daniel Hope auf "For Seasons" so persönlich und facettenreich wie selten. Mit inniger Musikalität, farbenreicher Lebendigkeit in der Tongebung und intimer Hingabe in seinem Spiel lässt er die unterschiedlichen Werke erblühen und den Wandel der Zeit bewegend spürbar werden.

    Die Idee zu einem derartigen Album hat Daniel Hope bereits seit zwanzig Jahren in sich getragen, seither hatte er sie weiterentwickelt und verfeinert. Mit "For Seasons" legt er nun ein dichtes und schlüssig gestaltetes Gesamtkunstwerk vor, das stilistische Grenzen problemlos überwindet und mit spannenden neuen Perspektiven überrascht. Darüber hinaus aus ist das Album auch ein eindringlicher Appell des Künstlers für die Wahrung der Schöpfung. So schreibt Hope: "Wir können nur hoffen, weiter in einer Welt leben zu dürfen, in der die Jahreszeiten nicht nur existieren, sondern in der ihre Schönheit weltweit geschützt wird. Und dass sie uns weiterhin verzaubern und inspirieren."

  • 23.02.2017
    Roger Willemsen | Roger Willemsen Roger Willemsen 23.02.2017 | Eloquent und unvergesslich - Die Deutsche Grammophon würdigt Roger Willemsen
    Roger Willemsen ist vor einem Jahr gestorben, aber seine Leidenschaft für die Musik bleibt mit der Edition "Willemsen legt auf" lebendig.
    Roger Willemsen

    Roger Willemsen war als beeindruckender Kenner und Musikliebhaber bekannt. Die Bezüge, die er über viele Jahre in seiner wöchentlichen NDR Kultur-Sendereihe "Willemsen legt auf" zwischen Klassik und Jazz mit Intelligenz und Wortwitz hergestellt hat, waren immer wieder überraschend, originell und geistreich. Mit Roger Willemsens Tod Anfang Februar 2016 verstummte diese universalgelehrte und eloquente Stimme unserer Zeit, doch hat die Deutsche Grammophon nun ein Boxset veröffentlicht, das die besten Sendefolgen der Radio-Reihe "Willemsen legt auf" und Ausschnitte aus Live-Events präsentiert, in denen Willemsen das Publikum mit ansteckender Begeisterung für die Schnittstellen zwischen Klassik und Jazz entflammt. So bleibt seine Stimme auch in Zukunft lebendig und unvergessen.

    Leidenschaftlicher Musikvermittler

    Wenn Roger Willemsen über den Geist des Musikantischen, die Spielfreude und die Lust an der Improvisation spricht, dann spürt man, dass diese Gedanken aus seinem Inneren kommen und dass er sich selbst mit seinen Worten identifizieren kann, die er sprachlich so kunstvoll und zugleich mühelos jongliert, dass man ihm förmlich an den Lippen hängt. Im Fokus seiner Analysen steht die Beziehung von Klassik und Jazz. Rhetorisch brillant und mit hörbarem Vergnügen reißt Roger Willemsen die ihm völlig überflüssig erscheinenden Grenzen zwischen den beiden Genres nieder und vermittelt dem Hörer seine pure Begeisterung für Corelli und Coltrane, Pergolesi und Parker, Ravel und Sun Ra, ohne sich dabei jedoch in Fachsimpelei zu versteigen. Die eigene Begeisterung und das aufrichtige Interesse an den musikalischen Inhalten ist Roger Willemsens Schlüssel, mit dem er dem Publikum jede Tür aufschließt, um es in seine Welt einzuladen.

    Handverlesene Auswahl

    Der NDR Kultur Redakteur Hendrik Haubold war Roger Willemsen über viele Jahre freundschaftlich und beruflich verbunden und kennt die gemeinsame Sendereihe "Willemsen legt auf" wie kein Zweiter. Für die aktuelle Edition der Deutschen Grammophon hat er Schätze aus dem Archiv geborgen und aus insgesamt 279 Sendefolgen und 26 Veranstaltungen die interessantesten Werkgegenüberstellungen ausgewählt: Zum Vorschein kommen rethorische Kostbarkeiten, musikalische Raritäten und analytische Sternstunden. Aufnahmen von Bläser-Legenden wie John Coltrane, Lester Young, Miles Davis und Chet Baker, von berühmten Sängerinnen wie Sarah Vaughan und Billie Holiday oder von Meisterpianisten wie Michel Petrucciani und Keith Jarrett suchte Roger Willemsen aus, um der Seele des Jazz auf den Grund zu gehen. Um repräsentative Eindrücke  aus dem weiten Spektrum der Klassik zu bekommen, wählte Roger Willemsen Werke ganz unterschiedlicher Epochen - von Georg Friedrich Händel, Ludwig van Beethoven oder Frédéric Chopin und setzte auch auf Unbekanntes, beispielsweise aus den Federn von Pierre Rode, Ermanno Wolf-Ferrari oder Wilhelm Killmayer.


    In Ergänzung zu den neun CDs der Edition dokumentiert eine DVD Ausschnitte aus der von Roger Willemsen und Anke Engelke moderierten Veranstaltung im Großen Sendesaal im NDR Funkhaus Hannover im Jahr 2012. Und das Booklet zur Box fügt den Eindrücken Fotos von Veranstaltungen und Studioaufnahmen hinzu, die um persönliche Erinnerungen des leitenden NDR Kultur Redakteurs Hendrik Haubold bereichert werden. So wird die Edition "Willemsen legt auf" zu einer rundum gelungenen Hommage an Roger Willemsen, der unvergessen bleiben wird.